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Der Beitrag “I like Messe – aber warum stempeln die Messegesellschaften Social Media ab?“, der jetzt erschienen ist, gibt einen Überblick über die aktuelle Situation in den Messegesellschaften und beleuchtet die Probleme.

 

 

 

 

 

In den nächsten Wochen werde ich im Online-Magazin inverve eine Serie von weiteren Beiträgen zum Thema Messe veröffentlichen:

  1. Social Media eröffnet Messen die Chance, ihre bis jetzt weitgehend unbekannten Besucher kennenzulernen und sie stärker an die Messen zu binden.
  2. Social Media ist der adäquate Service für Aussteller.
  3. Social Media kann auch von Messegesellschaften mit gutem Content bedient werden.
  4. Social Media erlaubt die Bildung effizienterer Dienstleistungsstrukturen.
  5. Social Media reduziert die Marketingkosten und ist weniger zeitraubend als befürchtet wird.
  6. Social Media ist ein entscheidende Faktor fürs Innovationsmanagement.

 

Wie man Mitarbeiter zur Beteiligung an Social Media motiviert

Guter Artikel aus dem Blog “wollmilchsau”.

Das behaupten zumindest Jason Fried und David Heinemeier Hansson in ihrem Buch “Rework”. Für alle Kommunikationsfachleute zumindest würde es sich lohnen, darüber einmal nachzudenken. Also -, Presseinformationen haben den Sinn, dass alle relevanten Journalisten zur gleichen Zeit die gleichen Informationen erhalten, geschrieben in der typischen Form einer Meldung. Die meisten Unternehmen gehen davon aus, dass diese Meldung, sollte sie interessieren, weitestgehend unverändert im jeweiligen Medium wiedergegeben wird. Das mag in den Zeiten durchaus richtig gewesen sein, als die Print-Medien dick und fett vor Werbung überquollen und man genügend redaktionellen Platz hatte, den Leser mit Informationsüberfülle zu beeindrucken statt mit exklusiven Beiträgen.

Schaut man sich die heutigen oft dünnen Ausgaben an, dann will man vor allem das lesen, was nicht in den anderen Medien steht, damit es sich auch wirklich lohnt, dafür Geld auszugeben zu haben. Das passt nicht zur Presseinformationen.

Des weiteren leben Presseinformationen von der Aktualität: jetzt gibt es das neue Produkt, das sind die Unternehmenszahlen, jetzt wird die neue Initiative unterstützt. Aktualität gibt es aber eigentlich nur noch im Internet, die Tageszeitung am nächsten Tag ist leider nur noch für die Menschen aktuell, die sich nicht im Internet informieren. Das werden aber immer weniger. Für Print machen Presseinformationen kaum noch Sinn, eher für Online.

Online-Medien werden aber selten intensiv gelesen, sondern eher schnell gescannt: Überschrift, Überschrift, Überschrift, Interessant, kurz geklickt, ein-zwei Absätze oder nur die Bilder, und weiter, tempo, tempo. Da passt eine Presseinformation von 2-3 Seiten auch nicht so richtig.

Das Instrument Presseinformation ist tatsächlich schwierig geworden. Es scheint viel sinnvoller zu sein, nur eine kurze News zu schreiben, für die Print-Medien zur kurzen Information, für die Online-Medien als Text zur schnellen Veröffentlichung und hier am besten mit gutem Bildmaterial oder gar mit kleinem Video. Die Printmedien, die sich immer mehr auf Analysen, Hintergründe, Kommentare etc. konzentrieren werden, erhalten mit dieser News eine Anregung für eine Geschichte, mit der sie sich direkt ans Unternehmen wenden können, um individuelle Informationen zu bekommen.

Sind Presseinformationen nun Spam? Für Printmedien eigentlich ja, für Online-Medien in der Meldungsform auch, jedoch in kurzer, bild- oder videoreicher Form nicht. Journalisten wollen auch heute noch vernünftig informiert werden. Vernünftig heißt so, wie es für die jeweiligen Bedürfnisse passt. Vieles Massenhafte funktioniert nicht mehr so wie früher, individuellere Lösungen sind auch hier gefragt.

Pressearbeit ändert sich

Die meisten Unternehmen tun es, aber es ist dennoch nicht die richtige Vorgehensweise: Presseinformationen auch über Social Media zu versenden. “Ja, warum denn nicht?” mag sich da manch Pressesprecher fragen, denn schließlich würden die Journalisten auch Social Media für Ihre Recherchen und Veröffentlichungen nutzen. Nun, der Grund ist einfach:

Bisher gilt die Vereinbarung, dass Presseinformationen an Journalisten versendet werden, damit sie die Informationen in ihre Print- oder Online-Medien stellen. Parallel dazu hat das Unternehmen die Presseinformation in die Presserubrik ihrer Website gestellt, wo sie dann jeder einsehen und herunterladen kann. So weit so gut.

Veröffentlicht das Unternehmen die Presseinformation auch in Social Media, dann agiert es selbst als Verlag in der Hoffnung, dass die Friends/Follower die Info nicht nur lesen, sondern auch verbreiten. Dass darunter auch ein paar Journalisten sind, ist eher nebensächlich, da sie nicht anders behandelt werden als ein Kunde oder grundsätzlich Interessierter. Das bedeutet, das Unternehmen tritt zum Journalisten in Konkurrenz. Und einen Journalisten wird es nicht freuen, wenn die Presseinfo, die er gerade auf seine Website stellen will, bereits massenhaft im Web verbreitet wird. Darüber hinaus heißt eine Presseinformation deswegen so, weil man damit die Presse informiert – und nicht die interessierte Öffentlichkeit. Und es macht auch keinen Sinn, die Öffentlichkeit massenhaft  in die Pressesektion der eigenen Website zu leiten.

Hier kommt also einiges durcheinander, wie so meist, wenn klassische PR einfach mit Internetkommunikation verknüpft wird. Wenn man als Unternehmen die Öffentlichkeit selbst informieren möchte, sollte man eine andere Form verwenden und auch die Website anders aufbauen:

1. Statt Presseinformationen versendet man einfach News. Die werden anders geschrieben und an alle Zielgruppen wie Social Media aber durchaus auch via Emails (falls man ein solches Distributionssystem etabliert hat) versendet, darunter auch Journalisten. Man hat keine Pressesektion mehr isoliert auf der Website, sondern integriert sie in einen SocialMedia-News-Room, der alles aufführt, was in den Netzen passiert und was man als Unternehmen kommuniziert. Finden die Journalisten die News spannend, werden sie sich selbst an das Unternehmen wenden, um weitere Informationen zu erhalten. Generell aber sollte man mit Journalisten individuell agieren, denn im heutigen Überlebenskampf der Printmedien ist jeder Journalist für Exklusives dankbar.

2. Will man nicht auf Presseinformationen verzichten, dann sollte man diese jedoch radikal konservativ verwenden, also sie ausschließlich an die Journalisten senden und eine Presseseite auf der Website aufbauen, die einzig und allein auf die Bedürfnisse der Journalisten zugeschnitten ist. Social Media und Pressearbeit wird also klar getrennt.

Man muss sich jedoch klar sein, dass letzteres einzig und allein der Übergangsphase geschuldet ist, in der wir uns befinden. Denn es ist absehbar, dass die Printmedien auf Dauer verschwinden und sie durch elektronische Formen ersetzt werden, die ich zu jeder Zeit, an jedem Ort und mit jedem elektronischen Medium konsumieren kann. Daher glaube ich, dass die erste Form auch heute schon geeigneter ist. Schon jetzt sollte man die Kommunikation einüben, die zukunftssicher ist, und hier seine Erfahrungen sammeln.

 

 

 

 

 

Kommunikation hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Daher ist es auch an der Zeit, die Grundlagen zu überprüfen. Denn laut Thomas S. Kuhn (“Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“) bleibt eine Wissenschaft, hier ein ganzer Berufszweig, nur dann lebendig und wahr, wenn regelmäßig die Paradigmen, also die Grundlagen, auf denen alles aufbaut, überprüft werden.

Was also ist Public Relations?

Hier gibt es jetzt mehrere neue Definitionen:

1. “Public relations is the management function of researching, engaging, communicating, and collaborating with stakeholders in an ethical manner to build mutually beneficial relationships and achieve results.”

2. “Public relations is a strategic communication process that develops and maintains mutually beneficial relationships between organizations and their key publics.”

3. “Public relations is the engagement between organizations and individuals to achieve mutual understanding and realize strategic goals.”

(Quelle: http://www.prsa.org/)

Mir gefällt die erste Definition am besten, auch wenn ich finde, dass der Begriff “ethical” durchaus weggelassen werden kann, da er zu wertend ist.

Was denkt Ihr? Bin gespannt auf Eure Meinung.

Social Media sind ein Bewusstseinswandel

Vielen Dank für die Möglichkeit, gestern Abend beim Experten Dialog der Coach Communication einen Vortrag zum Thema “PR im Web 2.0 – Neue Wege der Kommunikation” zu halten. Die Zeit verging im Fluge, wir haben alle intensiv diskutiert, und Spaß gemacht hat es obendrein. Für diejenigen, die nicht kommen konnten oder erfahren möchten, was ich da geredet habe, hier meine Präsentationscharts: Kommunikation im Web 2.0

In vielen B2B-Unternehmen herrscht immer noch Skepsis, ob Internet basierte Kommunikation mit starken Schwerpunkt auf Social Media für ihre Zielgruppen funktioniert. Die hier verlinkte anonym gehaltene Case Study verdeutlicht, das dies sogar ganz hervorragend funktioniert, und zwar nicht nur im Web, sondern auch vom Internet ausgehend in die “reale Welt” hinein – als klassische Pressearbeit. Das hier dargestellte Unternehmen ist mit rund 10 Mitarbeitern recht klein und war zum Zeitpunkt des Kommunikationsstarts nahezu unbekannt. Das hat sich dann schlagartig geändert. Wichtig dabei war es, dass die richtigen Plattformen gewählt wurden. So haben wir beispielsweise auf Facebook verzichtet.

Case Study Social Media Startup B2B

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